Bis zu welchen Trimm- und Krängungswinkeln müssen Rettungsmittel einsetzbar sein?

Rettungsmittel wie Boote oder MES-Systeme (Marine Evakuation System) müssen bis zu einem Trimm von 10° sowie einer seitlichen Krängung von bis zu 20° aussetzbar sein [1].

Alle an Bord gemusterten Seeleute müssen unabhängig von ihrer Dienststellung an einer Sicherheitsgrundausbildung (Basic Safety Training) nach Regel VI/1 des STCW-Übereinkommens in Verbindung mit Abschnitt A-VI/1 des STCW-Codes teilgenommen haben. Nach erfolgreicher Teilnahme wird ein Befähigungsnachweis über diese Ausbildung vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ausgestellt [2]. Bestandteil dieser Ausbildung sind grundlegende Informationen zu Rettungsmitteln und -systemen.

Die Besatzung wird durch regelmäßige Schulungen an Bord sowie durch regelmäßige Übungen in der Handhabung der Rettungsmittel trainiert [3].

Literatur
[1] IMO, Internationaler Rettungsmittel –(LSA)- Code | Kapitel VI – Aussetz- und Einbootungsvorrichtungen
[2] Berufsbildungsstelle Seeschifffahrt e.V. (Ausbildung -> Anforderungen/Unterlagen) berufsbildung-see.de
[3] SOLAS 2014 Chapter III Regulation 20